Die Rotbuche  (Fagus sylvatica)


Die Buche gilt als Mutter (manchmal auch Königin) des Waldes. Eine ausgewachsene Buche kann bis zu 600.000 Blätter tragen und über 300 Jahre alt werden. Erst mit ungefähr 60 Jahren fängt eine Buche an zu blühen, und blüht auch dann nur alle 5-8 Jahre. Der Schatten großer geschlossener Buchenwälder mit ausgewachsenen Bäumen lassen im Sommer nur sehr wenige andere Pflanzen am Boden gedeihen. Einige angepasste Pflanzen, wie z.B. das Buschwindröschen, blühen und wachsen in der Zeit bevor die Rotbuchen ihr Laub entfalten, verschwinden zum Sommer hin aber wieder. Nur die unterirdisch lebenden Wurzelstöcke der Buschwindröschen überdauern bis zum kommenden Frühjahr.

 

Die zarten Blätter der Buche im Frühling kann man als Salat essen. Sogar einen Likör kann man aus diesen Blättern bereiten - ein Gläschen davon vor dem Schlafengehen soll zu erholsamen Schlaf führen.

Die jungen Buchenkeimlinge, die ab Mai unter den Mutterbäumen zu finden sind, sind ebenfalls essbar.

Später im Herbst ernähren sich die Tiere des Waldes von ihren Früchten, den Bucheckern. Diese dreieckigen Nüsschen schmecken Wildschweinen, Eichhörnchen, Vögeln. Roh sollte der Menschen nicht so viele davon essen bereits eine Handvoll gegessener Bucheckern kann Unwohlsein verursachen - Bucheckern enthalten Fagin * und Blausäure.

 

Nach dem Erhitzen kann man Bucheckern gut verzehren: man kann sie rösten, überbrühen oder mit ihnen backen, wenn man sie vorher im Mixer zu Mehl mahlt. Wenn du Rezepte ausprobieren willst, findest du bei Smarticula viele Rezepte.

Rösten: Samen in einer Pfanne einige Minuten anrösten. Überbrühen: Samen in eine Schüssel geben, mit kochend heißem Wasser übergießen, in einem Sieb abtropfen lassen und zum Trocknen auf einem Küchentuch ausbreiten. Backen: Bucheckern im Mixer fein zu Mehl mahlen und für Backrezepte nutzen. Vorher geröstet wird ihr Aroma noch intensiver.

Quelle: https://www.smarticular.net/bucheckern-ernten-roesten-und-essen/
Copyright © smarticular.netv
Rösten: Samen in einer Pfanne einige Minuten anrösten. Überbrühen: Samen in eine Schüssel geben, mit kochend heißem Wasser übergießen, in einem Sieb abtropfen lassen und zum Trocknen auf einem Küchentuch ausbreiten. Backen: Bucheckern im Mixer fein zu Mehl mahlen und für Backrezepte nutzen. Vorher geröstet wird ihr Aroma noch intensiver.

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Auf der Rinde der Buchen zeigen sich Augen und es sieht so aus, als ob sie die Welt aufmerksam betrachten. Als Heilmittel aber spielt sie keine so große Rolle: Buchenasche wirkt desinfizierend, mit Johanniskrautöl gemischt, kann sie als  Paste Wunden und Geschwüre heilen; frische Buchenblätter kühlen bei Schwellungen, Gerstenkorn oder Geschwüren. Die Rinde der Buche wirkt fiebersenkend, hustenstillend und auswurffördernd und eignet sich daher gegen Erkältungen.

 

E. Bach verarbeitete diese Blüten zu einer Essenz (Beech) für Menschen, die sehr kritisch mit sich selbst und anderen umgehen. Beech hilft, mehr Toleranz zu entwickeln.

 

Ob und wie Buchstabe, Buch und Buche zusammenhängen, kann man hier gut nachlesen:

ronaldfilkas.de/von-der-buche-ueber-buchstaben-zum-buch/

 

 

*Fagin = Trimethylamin (Fagin von lat. fagus für Buche)