Meine ganz persönliche Geschichte zum Senlin-Taiji


Dass Taijiquan und Waldbaden einfach perfekt zusammenpassen,war mir ja immer schon bekannt. Doch wer zum Waldbaden kommt, möchte sich nicht mit dem jahrelangen Lernen von Taiji-Formen auseinandersetzen. Deshalb gibt es bei den Waldbaden-Angboten von mir auch "nur" Qigong, das man wunderbar und leicht im Waldbaden einbauen kann.

 

Doch immer wieder kam mir der Gedanke, dass da noch mehr geht, zum Beispiel auch ein bisschen mehr Bewegung ohne aus der Waldbaden-Stimmung herauszukommen.


Chinesische Delegation der Forstadministration wegen Waldbaden in Frankfurt 2018


Eine wegweisender Tag war dann für mich der 15. Oktober 2018 - an diesem Tag besuchte eine Delegation aus China Frankfurt und ich hatte die Ehre zu diesem Treffen eingeladen worden zu sein. China wird oft nur als Wirtschaftmacht wahrgenommen. Es hat jedoch auch atemberaubende Natur zu bieten.

 

Um China einal von der "grünen" Seite zu zeigen, präsentierte die chinesische Delegation unter Leitung des Chefs der städtischen Forstadministration von Chongqing, SHEN Xiaozhong, speziell den großen landschaftlichen Reichtum Chongqings, namentlich die Bemühungen um den Ausbau zu einem großen Erholungs- und Wellness-Resort. Und eine besondere Rolle soll dabei das „Waldbaden“ spielen, nämlich die Nutzung des Waldes als Therapie- und Gesundheitszentrum ebenso wie als Ort der Freude und der Inspiration.

 

Die Präsentation war beeindruckend - der Forst Chonqings hatte schon ganze Arbeit geleistet, um das Projekt vorzustellen (und dieses ist nur eines von mehreren Wald-Resorts in China).

 

Es soll um Entspannung gehen für die Menschen, die im Alltag permanent von Umtriebigkeit und Lärm  umgeben sind. Taijiquan und Meditation darf da nicht fehlen. Allerdings soll auch Waldwissen vermittelt werden und die medizinische Seite des Waldbadens, der Waldtherapie wird auch nicht fehlen.


Mein Besuch in Chongqing 2019


Nun war ich natürlich aufgeregt, das, was ich nur in Bildern (zugegeben in tollen Bildern) gesehen hatte auch mal hautnah zu erleben.

Auf meiner China-Reise stand deshalb neben Taijiquan im Land des Ursprungs auch Chongqing mit Waldbaden ganz oben auf der Wunschliste. Und der Gedanke, der sich bei mir immer lauter in den Vordergund schaffte: Verbinde Waldbaden, Taijiquan und Meditation zu einem harmonischen Übungsgut !


Chongqing, die  flächenmäßig größte Stadt der Welt  mit derzeit 33 Millionen Einwohner. Damit man sich das ein bisschen vorstellen kann: etwas größer als Österreich - aber Österreich hat zurzeit nur 8,8 Millionen Einwohner.

Wir reisten mit dem Schnellzug an und fuhren durch grüne Oasen mit Bergen, Flüssen und natürlich Reisfeldern. Weit und breit keine größere Stadt, nur vereinzelte Bauernhäuser oder kleinere Dörfer.


Doch dann - fast unvermittelt erschienen die ersten Hochhäuser von Chongqing. Als ob sie sich heimlich einschleichen würden ... ganz hinten am Horizont, und davor immer noch Bauernhäuser mit kleinen Gärten drumherum, die sich irgendwie wehrten gegen die sich ausbreitetende Stadt.


Es dauert noch bis wir den Bahnhof erreichten und ich musste mich noch in Geduld üben, die Stadt zu sehen .... und die Natur. Sprachlos betrachteten wir von oben das Häusermeer - 33 Millionen Menschen. Wirklich unvorstellbar. Und dann Bäume und Grün gar nicht so weit weg. Man muss jedoch auch sagen, dass die Infrastruktur perfekt ausgebaut ist.

Was mich ebenfalls berührte, waren die Altstadtstraßen, die von Grün überwuchert waren - als wollte man das Grün auch hier herein holen. Und ja, das ist gut gelungen. Trotz Menschenmassen, fühlte man sich hier recht wohl unter dem grünen Dach.


Taijiquan, Kunst, Bewegung, Medition ist allgegenwärtig - ob mitten in der Natur, im Park oder in der Stadt.

Es ist so faszinierend, dass die Chinesen es einfach dort machen, wo sie gerade sind und wo sie Lust danach haben. Da ist es ihnen egal, was andere dazu sagen ... naja, alle anderen mache es ja auch so.

Wie ich mir das für hier auch wünschen würde. Doch viel zu oft, schauen wir hier auf das, was "die anderen" dazu sagen.

Ich jedenfalls habe es sehr genossen, es einfach den Chinesen mit Taijiquan und Waldbaden gleich zu tun ...

und Senlin-Taiji war geboren mitten in China.


Bei China denken heute die meisten an diese aufstrebende Wirtschaftsmacht im Osten.

China darauf zu beschränken und nicht die Künste zu erwähnen, wäre jedoch grundverkehrt.

Sei es die Teezeremonie (die hier und nicht in Japan entstanden ist), die Kalligraphie, die Literatur oder die Oper ... mich interessieren im Zusammenhang mit Taijiquan in erster Linie die Kampfkünste (wobei man in China die Künste nicht so trennt, wie bei uns).

 

Auch wir kennen den chinesischen Philosophen  Laozi, der aus Henan stammt, und sein berühmtes Werk „Dao De Jing”, auf dessen Grundlage der Daoismus entwickelt wurde. Etwa Mitte des 17. Jahrhunderts begann in dem Dorf Chenjiagou der Kampfkunstmeister Chen Wangting, sich dem Daoismus zu widmen. Sein besonderer Stil wurde später weiterentwickelt und ist heute als Taijiquan bekannt. Diese Bewegungslehre spiegelt das philosophische Prinzip von Yin und Yang und das Konzept der Harmonie zwischen Mensch und Natur wider. Taijiquan hat weiche flexible Bewegungen, die dem Prinzip des Nichthandelns - Wu Wei - folgen.


Beim Senlin-Taiji wollen wir uns verstärkt zu diesem Konzept der Harmonie zwischen Mensch und Natur hinwenden, das heute beim Taijiquan-Formen-Lernen in Räumen öfters auf der Strecke bleibt. Erfolg wird allzu häufig daran gemessen, wie schnell und gut man wieviele Formen lernt, und nicht daran, wie sich Mensch und Natur zu einer harmonischen Einheit entwickeln.

 

Daran möchte ich mit Waldbaden, Taiji und Meditation einen kleinen Beitrag leisten.


Grüne Berge können unsere Augen reinigen, fließendes Wasser kann unsere Ohren beruhigen.
Grüne Berge können unsere Augen reinigen, fließendes Wasser kann unsere Ohren beruhigen.

Ich lade dich herzlich ein,  Senlin-Taiji auszuprobieren und  freue mich auf DICH :)



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Das Waldbaden-Kartenset für unterwegs "Waldbaden to go"mit Fotos von meinem Mann Manfred, embe-Foto :)

 

 

Das sanfte Rauschen der grünen Blätter, das leise Knacken der Äste, der frische Duft von Moos, Erde und Holz – der Wald gilt als ein kraftvoller Ort der Ruhe, den man mit allen Sinnen erfahren kann.

In diesem Kartendeck lade ich dich zu dem ein, was in Japan längst zur präventiven Gesundheitsvorsorge gehört: Shinrin Yoku, in der Waldluft baden. Die 46 Karten enthalten wertvolle Tipps und Übungen, mit denen sowohl Erfahrene als auch Anfänger schnell zu innerer Ruhe finden, Kraft schöpfen und ihre Selbstheilungskräfte aktivieren können. Es ist eine sanfte, wirksame Therapie für alle, die sich nach einer kleinen Auszeit sehnen.

 

 


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