Und das sagen die Teilnehmer/innen nach dem Waldbaden


Danke für euer Feedback - ich freue mich, wenn ich eines bekomme.

Aber: niemand muss nach dem Waldbaden oder währenddessen etwas sagen.

 

Auch alle Übungen, die ich anleite, sind nur "Einladungen" an euch - alles darf sein,

niemand muss erklären, warum er/sie etwas nicht machen, anders machen oder machen möchte.

 

Es geht darum, was du spürst, was du wahrnimmst und was DEINE Bedürfnisse und Wünsche sind. Nur DU bist wichtig :))

  • "Ich sehe sonst nur die Probleme, die der Wald hat, die Rückerstraßen, das Baumsterben usw. Zum ersten Mal seit vielen Jahren habe ich die Schönheit des Waldes und der Natur wieder einmal gesehen. Das war herrlich."

 

  •  "Ich bin immer nur durch den Wald gejoggt, reingehen, laufen- raus. Ab sofort mache ich zwischendurch achtsame Pausen mit Atem- oder einer Wahrnehmungsübung."

 

  •  "Im Rauschen des Baches habe ich zum ersten Mal eine richtige Melodie gehört" (eine Sängerin aus dem Chor)

 

  •  Nach einem Regen, die Sonne bricht durch und die Tropfen hängen an den noch kahlen Ästen. Eine Teilnehmerin sichtbar bewegt:     "Das habe ich noch nie so gesehen - das sieht ja aus, als hingen dort tausende kleine glitzernde Diamanten".

 

  •  "Ich werde nun auch bei Regen raus gehen."

 

  •  "Ich fühle mich gestärkt durch das Anlehnen an einen Baum, als ob er mir wirklich den Rücken stärkt".

 

  •  "Ich fand es erst einmal komisch, einen Baum zu umarmen. Aber irgendwie wollte ich es dann doch ausprobieren. Und es war ganz toll. Die Rinde hat sich weicher angefühlt als ich dachte und ich hatte das Gefühl Willkommen zu sein. Das ich das jetzt sagen kann, hätte ich ja nie gedacht". Lacht...

 

  •  "Ich war früher oft im Wald. Und nun mache ich es nicht mehr....Ich werde es ab sofort wieder tun. Wenigstens einmal am Wochenende. Ich weiß auch gar nicht mehr, wieso mir das abhanden gekommen ist..."

 

  •  "Zu Hause oder in einem Kurs ruhig sitzen und meditieren macht mich nervös - hier im Wald geht es aber plötzlich. Und strengt mich gar nicht an."

 

  •  "Ich fühle mich nach 10 Minuten gelassen und entspannt. Was gerade noch auf der Arbeit war, scheint ewig weit weg zu sein."

 

  •  "Ich habe nur noch das Rauschen gehört, und dann stieg da diese angenehme Leere hoch und ich konnte wirklich loslassen"

 

  •  "Es hat mir gut getan, einmal mehr zu hören, als nur immer das Laute, Krach, Autos, Flieger. Meine Ohren konnten sich dabei wunderbar erholen"

 

  •  "Es ist doch gut für die Gesundheit, und eigentlich ist es egal, was irgendwelche Leute denken. Hauptsache es tut mir gut.“ Eine Teilnehmerin, die eigentlich immer schon mal Bäume umarmen wollte, sich aber nicht traute.

 

  •  "Es ging mir heute nicht so gut. Zuhause war heute alles so hektisch, und es hat auch noch geregnet. Doch da war trotzdem eine Sehnsucht nach dem  Wald da. Und ich bin gekommen, und es hat mir gut getan. Ich bin froh, dass ich mich aufgerafft habe und jetzt diese Ruhe und Gelassenheit            spüre."

 

  • Eine Teilnehmerin, die nun schon öfters kam "Es ist unglaublich, wie lange meine Gelassenheit das letzte Mal angehalten hat. Mir war sofort klar, ich komme wieder. Außerdem gehe ich jetzt öfters in den Park in der Nähe meiner Wohnung. Da kann ich auch waldbaden - und es tut mir gut. Mich nerven auch nicht mehr die anderen - ich sehe sie gar nicht, wenn ich mich ganz auf meinen Baum einlasse. Ich setze mich unter ihn oder auf eine nahe Bank, schließe die Augen und gut ist's."

 

  •  "Mein Kopf war ganz frei, das war wunderbar, weil bei mir oft Gedanken kreisen. Ich fand auch schön, den Wald so wahrzunehmen, wenn jetzt die Blätter so anfangen zu sprießen."

 

  • "Es war heute sehr schön gewesen. Die Ruhe zu genießen, mal wieder mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Sich am Wald berauschen und sich an den Geräuschen berauschen."

 

  • Mir ist schon früher aufgefallen, dass meine Ängste nach einem Waldspaziergang auf einmal weg waren. Wenn die Heilkraft des Waldes jetzt wissenschaftlich erwiesen ist – umso besser!“

 

  • „Ich werde ab jetzt öfters bewusst die Langsamkeit genießen und die Waldluft tief einatmen." Ein Teilnehmer, der beim Waldspaziergang lieber ein strammes Tempo vorlegt.

 

  • „Ich fühle mich wirklich erfrischt, wie nach einem Bad!“

 

  • "Ich habe gespürt, dass es mir Kraft gibt. Es war ein gutes Gefühl"

 

  • "Das Rauschen und das Knarzen von den Bäumen, das war wirklich wie wenn man - wutsch - einen Köpfer ins Schwimmbad macht und abtaucht.

 

  • Junge Teilnehmerin beim Schnuppern am Moos: "Das riecht nach Kindheit".

 

  • "Das langsame Gehen, ich muss zugeben, fiel mir echt schwer. Ich lief ja auch immer vorne weg. Aber nun stelle ich fest, dass es doch irgendwie angenehm ist, mal nicht zu rennen, oder besser gesagt mal nicht rennen zu müssen. Ich nehme mir Zeit - eigentlich denke ich immer, das ist vertane Zeit, so zu schlendern....ob ich es alleine hinbekomme, weiß ich aber noch nicht..."

 

  • "Wow - ich habe nicht auf mein Smartphone geguckt! Ich hab's echt vergessen". Lacht...

 

  • "Das Steinritual gefiel mir gut, ich konnte meinen Alltag wirklich ablegen und unbeschwert in den Wald gehen".

 

  • "In der Gruppe fand ich das jetzt toll, da fühlte ich mich aufgehoben und unter Gleichgesinnten. Alleine möchte ich nicht so tief in den Wald gehen, aber ich probiere es einfach mal am Waldrand oder auf einer Streuobstwiese - da gibt es ja viele hier. Ich denke, da komme ich auch zur Ruhe."

 

Teilnehmerin ca. 3 Wochen später: "Ich habe eine wundervollen Apfelbaum gefunden. Der ist jetzt mein Ruheort geworden. Selbst wenn ich nicht direkt bei ihm bin - auch wenn ich nur an ihn denke"

 

  • "Ich kann nicht so gut laufen - aber nun habe ich einen Weg gefunden, dass ich wieder in den Wald gehe, denn ich weiß nun, dass ich nicht ewig laufen muss, damit ich etwas für meine Gesundheit tue. Es reicht, sich einfach irgendwo hinzusetzen und einfach einzutauchen. Und doch nehme ich alle guten Pflanzenstoffe auf. Das ist prima."

 

  • Eine Dame, deren Mann vor Kurzem verstorben war, später telefonisch: "Ich habe lang überlegt, was ich tun soll und habe das Waldbaden gefunden. Ich habe mich so wohl gefühlt, geborgen im Wald und meinem Mann so nahe wie sonst nirgendwo. Ich fand es gut, dass ich nichts reden musste und doch in der Gruppe akzeptiert wurde. Es war halt ganz normal, dass ich nichts reden wollte. Niemanden hat das gestört. Alleine würde ich nicht so gerne in den Wald gehen und nun habe ich etwas gefunden, dass so ähnlich ist, wie alleine sein, aber ich bin doch in der Gruppe aufgehoben. Ich gehe wieder mit und irgendwann werde ich dann auch wieder "schwätzen", das weiß ich und dann ist es eben wieder gut. Es ist Balsam für meine Seele, vielen Dank, dass ich mitgehen darf und so sein darf wie ich will"  (Sehr berührend für mich, ich habe zu danken)